Ubuntu und Firefox
Ubunto soll in eine neue Runde gehen (Version 8.1.0), diese soll mit dem FireFox Browser veröffentlicht werden. Jedoch soll nun eine Endnutzerlizenzvertrag mit eingebunden worden sein (EULA). Ohne diese Lizenz hätte FireFox in der Version nicht FireFox genannt werden dürfen.
Die hat für Aufruhe in der Ubuntu-Welt gesorgt. Mozilla ist nun bemüht dies klar zu stellen und meldet das der dargestellte Lizenzinhalt nicht korrekt wiedergegeben wurde. Es wurde nun eine korrigierte Version weitergegeben die auf die freien Lizenzen verweisen mit denen FireFox normalerweise veröffentlicht wird. Die erste Version der Lizenz hatte den FireFox Browser so dargestellt als wäre es kein Open-Source-Browser.
Ubuntu wollte dem Ärger schon im vorherein aus dem Weg gehen und hat auf Basis des FireFox ein neues Artwork (Aussehen) entwickelt und deren Browser in ”Iceweasel” umbenannt.
Viele der User hatten sich auch zugleich drüber aufgeregt das man überhaupt eine Lizenz angezeigt bekommen würde. Ich zumindest habe auch noch nicht in einer Freeware einen Lizenzhinweis gesehen. Eventuell zuvor auf der Downloadseite einen Hinweis das es für den privaten Gebrauch kostenlos sei, mehr aber auch nicht.
2 Kommentare to Ubuntu und Firefox
Dein Artikel ist leider in vielen Punkten nicht richtig.
Ubuntu (das übrigens seit jeher mit Firefox kommt) hat Firefox nicht umstylen lassen; den genannten Browser Iceweasel gibt es schon länger bei Debian GNU/Linux. Ubuntu ist auf Basis von Debian entwickelt worden.
Iceweasel entstand weil Mozilla (Firefox Entwickler) darauf bestanden, die Namen und Logos von Firefox in ihrer Benutzung zu beschränken. Debian hat aber strenge Richtlinien was freie Software betrifft und daher Firefox zu Iceweasel umgelabelt (und dadurch einen weitergehend freien Browser geschaffen).
Unter Windows ist bei der Installation praktisch immer ein Hinweis auf die Lizenz bzw. eine EULA “wegzuklicken”. Bei GNU/Linux ist das üblicherweise nicht der Fall .
> [...] und meldet das der dargestellte
> Lizenzinhalt nicht korrekt
> wiedergegeben wurde.
Nein, es wurde nur die MPL in Form einer wegklickbaren EULA bemängelt. Das die MPL dem User sehr viel erlaubt (Weitergabe der Software etc.) wäre dies etwas unsinnig gewesen.
Sehr wohl kommt übrigens bei Freeware meist eine EULA. Freeware muß ja auch keine Freie Software sein (Freeware ist nur gratis, das frei in “Freie Software” bezieht sich auf frei wie in Freiheit – nicht wie in Freibier).
Hier Links zum Thema:
http://www.heise.de/open/Firefox-fuer-Linux-ohne-EULA–/news/meldung/116130
http://www.heise.de/open/Aerger-um-Firefox-EULA–/news/meldung/116049
hier Links in Sachen Ubuntu, Debian & Firefox und den Unterschied zwischen Freeware und Freier Software:
http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Software
http://de.wikipedia.org/wiki/Freeware
http://de.wikipedia.org/wiki/Namensstreit_zwischen_Debian_und_Mozilla
http://de.wikipedia.org/wiki/Ubuntu
danke für die info-flut :) ich gelobe besserung :)
hatte aber im prinzip versucht die news von golem wiederzugeben


19. September 2008